Was hat die Machbarkeitsstudie herausgefunden?
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Wegeführungen und Brückentypen untersucht. Die Bewertung erfolgte anhand von insgesamt 15 Kriterien. Eine besondere Bedeutung hatten dabei die zu erwartenden Nutzungen, Umweltbelange, Hochwasseraspekte sowie die Investitions‐ und Unterhaltungskosten.
Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass mehrere Varianten grundsätzlich realisierbar sind und deutliche Verbesserungen für den Fuß‐ und Radverkehr ermöglichen. Im Ergebnis wurden vier Varianten als besonders geeignet eingestuft. Diese liegen innerhalb eines gemeinsamen Korridors zwischen dem Bereich der Niestemündung auf Niestetaler Seite und dem Fulda‐Radweg R1 auf Kasseler Seite nordwestlich der Niestemündung.
Die Studie dient als fachliche Grundlage für die weiteren Planungs‐ und Entscheidungsprozesse.
Wo kann man dort jetzt die Fulda überqueren?
Die Fulda ist derzeit eine räumliche Barriere zwischen Wolfsanger und Sandershausen. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen den Gebieten nördlich und südlich der Fulda unterwegs ist, muss derzeit längere Umwege in Kauf nehmen. Eine direkte Verbindung über den Fluss gibt es in diesem Bereich nicht.
Die Hafenbrücke ist derzeit der nächstgelegene Übergang. Sie wird vor allem vom motorisierten Verkehr genutzt und bietet keine attraktiven Bedingungen für den Fuß‐ und Radverkehr.
Die Studie sieht in diesem Bereich zwischen Kassel‐Wolfsanger und Niestetal‐Sandershausen einen idealen Standort für eine Brücke. Hier auf Niestetaler Seite, Höhe Mühlenweg.