Institut der deutschen Wirtschaft sieht Niestetal regional in einer Spitzenposition

    Mit Freude hat man im Niestetaler Rathaus das Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft vernommen, bei dem von allen 10.817 Kommunen in Deutschland Niestetal auf Platz 606 gelandet ist. Dabei schnitt Niestetal in ganz Nordhessen, nach dem Oberzentrum Kassel, auf Platz zwei ab und belegte im Landkreis Kassel damit die Spitzenposition. „Unser Ansporn ist, dass wir täglich das Beste für unsere Bürgerinnen und Bürger rausholen und die Weichen für eine gute und auch wirtschaftliche gesunde Zukunft stellen. Da fühlt sich dieses Ergebnis wie ein unerwarteter Schulterklopfer an“, gibt Bürgermeister Marcel Brückmann an. Das Ergebnis der Studie bewerte er als äußerst positives Zeugnis für die kommunale Familie in und um Kassel.

    Niestetal besitzt eine attraktive Lage am Rand des Kaufunger Waldes mit hohem Erholungs- und Freizeitwert, guten Bildungseinrichtungen und ärztlicher Versorgung. Außerdem bietet der Standort, neben einem der best-platziertesten Wirtschaftsstandorte Deutschlands, schnelle Verbindungen durch Europa und hat einen guten Zugang zu den Angeboten der Stadt Kassel, die mit Rang 65 abgeschlossen hat, und so auch die Nachbarkommunen hat besser abschneiden lassen. Damit liegt Niestetal in einzelnen Kategorien sogar auf Großstadt-Niveau.

     Der hervorragende Freizeitwert durch Naturnähe, Parks und hervorragende Pro-Kopf Abdeckung von Einrichtungen, wie unseren Schwimmbädern und Sportstätten, ordnet Niestetal überraschend sogar höher ein, als Lübeck, München oder Dortmund.

     Aber auch die Bildungsangebote sind seit mehr als 50 Jahren ein Standortfaktor. Mit heute 7 Kindergärten, 2 Grundschulen und einer Gesamtschule wird den Kindern in Niestetal ein solider Start ins Leben ermöglicht. Die nahen Gymnasien und Berufsschulen in Kassel und im Landkreis, auch die Universität garantieren eine wohnortnahe Ausbildung bis zu den höchsten Bildungsabschlüssen und somit der heimischen Wirtschaft die Fachkräfte von morgen.

     Natürlich gibt es auch Bereiche, in denen es hakt, zum Beispiel bei der Digitalisierung. „Hier müssen wir dringend besser werden und Partner finden, mit denen wir einen erfolgreichen Weg zum Glasfaserausbau beschreiten können“, gibt Brückmann an.

     Im Bereich Gesundheit wirkt die Gemeindeverwaltung aktiv gegen das Praxensterben und versucht das Angebot in Niestetal auszuweiten. Die Niestetaler Bürgerinnen und Bürger profitieren darüber hinaus von der Nähe zu den Vollversorgern in der Stadt Kassel, was dazu führte, dass die lokale Versorgung sogar besser bewertet wird, als die von Städten wie Paderborn, Mainz oder Wetzlar.

     „Das Ergebnis ist also ein Zusammenspiel aus Lage, guter Nachbarschaft, interkommunaler Abstimmung und somit auch die Ernte jahrzehntelanger, vorausschauender Kommunalpolitik und guter Verwaltungstätigkeit. Dahinter steckt die engagierte Arbeit vieler Personen in und außerhalb von Niestetal, die stolz auf dieses Ergebnis sein dürfen“, bewertet der ebenso stolze Bürgermeister Brückmann die Platzierung.

     Seiner Aussage nach spiegele sich das auch im Feedback der Bürgerinnen und Bürger wieder. „Die Niestetaler schätzen ihre Wohn- und Lebenssituation sehr. Und bei Kritik und Problemen herrscht meist ein konstruktives Miteinander, auch dann, wenn die Zeiten mal schwer sind, weil die Kassen nicht immer prall gefüllt sind. – Ich bin sehr demütig über diese Situation und allen Generationen dankbar, die daran mitgewirkt haben“, so Brückmann abschließend.

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