Glasfaser kommt nur bei 40 Prozent Quote

    Derzeit wirbt das Telekommunikationsunternehmen GöTel aus Göttingen damit, Niestetal flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen – und zwar bis ins Haus. Fachleute nennen das FTTH (fibre to the home). Hierfür wird eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut, was mit aufwendigen und kostenintensiven Tiefbauarbeiten verbunden ist. Die Fa. GöTel, die aktuell als einziger Anbieter das Ausbauvorhaben in Niestetal vorantreibt, wird daher das Projekt nur unter der Voraussetzung umsetzen, dass sich 40 Prozent aller Niestetaler Anschlussnehmer durch Unterzeichnung eines 24-Monats-Vertrages verbindlich für Glasfaser entscheiden.

    Sollte die Quote nicht erfüllt werden, wird das Projekt wegen Unwirtschaftlichkeit scheitern.

    Zusätzlich zur Auftaktveranstaltung im vergangenen Dezember hat GöTel noch weitere Informationsabende geplant. Interessierte können sich auf www.goetel.de oder bei der Info-Hotline der GöTel unter 0551 / 384 555 55 über die Glasfasertechnik und die Tarife informieren.

    Bürgermeister Marcel Brückmann: „Die Frist zum Erreichen der Quote läuft! Noch bis zum 7. Februar 2020 können sich die Niestetaler für die zukunftsfähige Technologie entscheiden. Die Experten sind sich einig, dass Glasfaser in der nächsten Jahren die alten Kupferleitungen ablösen wird. Niestetal hat hier die Chance, bundesweit zu den ersten Kommunen zu gehören, die flächendeckend mit Glasfaser versorgt sind.“

    Informationsveranstaltungen der Fa. GöTel:

    • Dienstag, 14.01.2020, 19:00 Uhr
    • Mittwoch, 22.01.2020, 19:00 Uhr

    jeweils im Großen Sitzungssaal im Rathaus Niestetal