Die Plangebiete

    Die Gebiete, für die die Konzepte entwickelt werden, umfassen die Ortskerne von Heiligenrode und Sandershausen sowie die umliegende Wohnbebauung. Die Untersuchungsgebiete beinhalten verschiedene Siedlungstypologien. Auf diese Weise bilden sie  die Ortsteile jeweils repräsentativ ab. So können die Ergebnisse der Arbeiten leichter auf das restliche Gebiet übertragen werden.

    Die Untersuchungsgebiete sind überwiegend durch Einfamilien- und Reihen-/Doppelhäuser geprägt. In beiden Gebieten dominiert die Wohnnutzung deutlich.

    In historischen Ortskern von Heiligenrode sind 65 % der Gebäude Ein- und Zweifamilienhäuser. Es handelt sich überwiegend um Fachwerkgebäude, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurden. Viele der Gebäude haben Anbauten, die im Laufe der Jahre entstanden sind und deren Bauweise sich teilweise von den Kerngebäuden unterscheidet. Die Gebäudeflächen haben sich durch die Anbauten deutlich vergrößert.

    Im Untersuchungsgebiet von Sandershausen stehen ebenfalls überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser (67 %). Die meisten der Gebäude entstanden in den 1950er/1960er Jahren, nur etwa 3 % sind in Fachwerkhäuser.

    Sowohl Gebäude aus der Nachkriegszeit als auch Fachwerkgebäude weisen in der Regel hohe Potenziale auf, um Energie einzusparen. Mit den energetischen Quartierskonzepten untersuchen die Planer, wie hoch die Einsparpotenziale in den Untersuchungsgebieten sind.