Niestetal entwickelt zunächst 25 Hektar Gewerbefläche in Eigenregie
Gemeinsam mit fünf anderen Kommunen im Landkreis Kassel beabsichtigt Niestetal ein ca. 130 Hektar großes Gewerbegebiet auf Niestetaler Gemarkung zu erschließen. Die nutzbaren Gewerbeflächen sollen nach letztem Planungsstand etwa 85 Hektar betragen. Der für dieses Gebiet notwendige Autobahnanschluss kann jedoch kurzfristig nicht verwirklicht werden.
Aus diesem Grund wird die Gemeinde Niestetal ein eigenes 25 Hektar großes Gewerbegebiet entwickeln (siehe blauer Bereich im Luftbild), wobei eine Erweiterung bis auf die ursprünglich angedachte Größe von 85 Hektar im Rahmen einer interkommunalen Lösung nach wie vor angestrebt wird.
So beschloss die Niestetaler Gemeindevertretung im Juli 2009 die Aufstellung der entsprechenden Bebauungspläne. Diese betreffen zum einen das Gewerbegebiet selbst. Zum anderen sollen neue Straßen den Gewerbepark mit dem örtlichen Verkehrsnetz verbinden. Neben dem Anschluss an die L562 (Verlängerung der Hannoverschen Straße Richtung Landwehrhagen) plant die Gemeinde östlich der Autobahn eine Straße zwischen Gewerbegebiet und Heiligenröder Straße. Beide Zufahrtsstraßen sollen neben der Erschließung des Sandershäuser Bergs auch als Umgehung des Ortsteils Sandershausen und somit der Verkehrsentlastung auf der Hannoverschen Straße dienen.
Zur Bodenneuordnung in den betroffenen Bereichen bedient sich die Gemeinde dem Verfahren einer Baulandumlegung, welches sich im Baugebiet Bettenhäuser Feld bereits bewährt hat. Für den Erwerb sowie die spätere Vermarktung der Grundstücke soll mit der Hessischen Landgesellschaft eine Vereinbarung über eine Bodenbevorratungsmaßnahme geschlossen werden.
Die Informationen zur öffentlichen Auslegung (§ 3 Abs. 2 BauGB) der drei Bebauungspläne Nrn. 37 bis 39 finden Sie auf unserer Seite "Downloads & Formulare".
Downloads & Formulare